Einsteiger-Aquarium Guide 2026: Diese Ausrüstung brauchst du wirklich
Welche Aquarium-Ausrüstung brauchst du für den Start wirklich? Die komplette Checkliste mit Pflicht-Technik, sinnvollem Zubehör und Dingen, die du dir sparen kannst.
Read More19/10/2026
Innenfilter oder Außenfilter? Meine klare Antwort nach über 10 Jahren Aquascaping lautet: Außenfilter – und zwar unabhängig davon, wie klein dein Becken ist. Ein Außenfilter vergrößert das Wasser- und Filtervolumen deines Aquariums, bietet deutlich mehr Fläche für nützliche Bakterien, nimmt im Becken keinen Platz weg und lässt sich bei der Reinigung viel einfacher handhaben. Selbst für Nano-Becken ab etwa 10 Litern gibt es heute kleine, nutzerfreundliche Außenfilter. In diesem Ratgeber erfährst du, warum ich so entschieden für den Außenfilter plädiere, wann ein Rucksackfilter eine gute Alternative ist und wie du Größe, Filtermedien und Pflege richtig wählst.
Veröffentlicht am 19. Oktober 2026 · von Eike · Lesezeit ca. 14 Minuten
Mein offenes 90P-Aquascape: Vom Außenfilter siehst du im Becken nichts außer Ein- und Auslauf.
Ein Aquarium braucht einen Filter, weil es ein geschlossenes System ist, in dem Abfallstoffe nicht wie in der Natur einfach fortgespült werden. Futterreste, Ausscheidungen und abgestorbene Pflanzenteile zerfallen zu Ammonium. Der Filter sorgt dafür, dass diese Stoffe abgebaut werden, bevor sie deinen Tieren schaden.
Der Filter erledigt dabei drei Aufgaben gleichzeitig:
Die biologische Filterung ist dabei die wichtigste Aufgabe. Je mehr besiedelbare Fläche dein Filter bietet, desto stabiler läuft dein Aquarium. Genau hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen Innen- und Außenfilter. Wie lange es dauert, bis sich diese Bakterien in einem neuen Filter angesiedelt haben, erkläre ich im Artikel Die Einfahrphase im Aquarium.
Für Aquarien gibt es fünf gängige Filterarten: Innenfilter, Außenfilter, Rucksackfilter, Schwammfilter und Mattenfilter. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wo sie sitzen, wie viel Filtervolumen sie bieten und wie sichtbar sie im Becken sind.
| Filterart | Funktionsweise | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Außenfilter | Steht außerhalb, meist im Unterschrank. Wasser fließt über Schläuche hin und zurück. | Aquascapes, Pflanzenbecken, alle Größen |
| Innenfilter | Hängt im Becken, Pumpe und Medien sitzen unter Wasser. | Komplettsets, einfache Gesellschaftsbecken |
| Rucksackfilter (Hang-on) | Hängt außen am Beckenrand, nur das Ansaugrohr ragt ins Wasser. | Nano-Becken, Garnelenbecken |
| Schwammfilter | Luftbetriebener Schaumstoffkörper im Becken. | Zucht- und Aufzuchtbecken |
| Mattenfilter (HMF) | Große Filtermatte, die eine Ecke oder Seite des Beckens abtrennt. | Garnelen- und Zuchtanlagen |
Schwamm- und Mattenfilter sind für spezielle Zwecke wie die Garnelenzucht sehr gut geeignet, im gestalteten Aquascape stören sie aber optisch. Für die meisten Aquarianer läuft die Entscheidung deshalb auf die Frage hinaus: Innenfilter oder Außenfilter?
Der Außenfilter ist dem Innenfilter in fast allen Punkten überlegen, die für ein stabiles Aquarium wichtig sind: Filtervolumen, Bakterienfläche, Optik und Wartung. Der Innenfilter punktet vor allem beim Preis und bei der einfachen Installation.
| Kriterium | Innenfilter | Außenfilter |
|---|---|---|
| Filtervolumen | Klein, begrenzt durch den Platz im Becken | |
| Bakterienfläche | Gering | |
| Wasservolumen | Nimmt Wasser im Becken weg | |
| Optik | Sichtbarer Kasten im Becken | |
| Reinigung | Ausbau im Becken, Schmutz wird oft aufgewirbelt | |
| Zusatztechnik | Heizer und CO₂-Diffusor zusätzlich im Becken | |
| Preis | Höhere Anschaffungskosten | |
| Installation | Schläuche verlegen, Platz im Unterschrank nötig | |
| Dichtigkeit | Anschlüsse müssen sauber sitzen |
Die drei Nachteile des Außenfilters – Preis, Installation und Dichtigkeit – sind aus meiner Sicht überschaubar. Die Mehrkosten amortisieren sich durch ein stabileres Becken mit weniger Problemen, die Installation ist einmalig, und undicht war bei mir in all den Jahren noch kein einziger Außenfilter, solange Schläuche und Verschlüsse sauber montiert waren.
Außenfilter und CO₂-Technik verschwinden bei mir im Unterschrank.
Ich setze an jedem meiner Becken auf einen Außenfilter, auch dann, wenn im Set ein Innenfilter dabei ist. Den mitgelieferten Innenfilter lasse ich in solchen Fällen einfach im Karton. Diese fünf Gründe geben für mich den Ausschlag:
Ein Außenfilter ist ein zusätzlicher Wasserbehälter neben deinem Aquarium. Das Wasser im Filterkopf und in den Schläuchen zählt zum Gesamtvolumen dazu. Mehr Wasser bedeutet stabilere Werte, weil sich Schadstoffe und Temperaturschwankungen auf eine größere Menge verteilen. Ein Innenfilter dagegen verdrängt Wasser im Becken.
Weil ein Außenfilter deutlich mehr Filtermedien aufnimmt, bietet er den Filterbakterien eine viel größere Siedlungsfläche. Eine größere Bakterienkolonie baut Ammonium und Nitrit schneller ab und puffert Belastungsspitzen ab, etwa nach einer versehentlichen Überfütterung oder wenn neue Tiere einziehen.
Gerade im Aquascape zählt jeder Zentimeter. Ein Innenfilter ist immer ein Fremdkörper, den du hinter Pflanzen verstecken musst. Beim Außenfilter siehst du nur Ein- und Auslauf. Mit schlanken Glas- oder Edelstahlrohren werden sie fast unsichtbar oder sogar zum Gestaltungselement.
Zum Reinigen eines Innenfilters musst du mit den Händen ins Becken, den Filter durch die Bepflanzung herausziehen und wirbelst dabei unweigerlich Schmutz auf. Einen Außenfilter schaltest du ab, schließt die Absperrhähne, nimmst ihn heraus und reinigst ihn in Ruhe im Eimer, ohne dein Layout auch nur zu berühren.
In den Schlauchkreislauf eines Außenfilters kannst du einen Inline-Heizer oder einen Inline-CO₂-Diffusor einbauen. Manche Modelle haben den Heizer sogar schon eingebaut. So verschwinden Heizstab und Diffusor aus dem Becken. Wie die CO₂-Zugabe über den Filter funktioniert, erkläre ich im Artikel CO₂-Düngung im Aquarium.
Eine große Auswahl an Modellen verschiedener Hersteller findest du in der Kategorie Außenfilter*.
Ja, ein Außenfilter lohnt sich auch für ein Nano-Becken – gerade dort sogar besonders. Kleine Aquarien reagieren empfindlich auf jede Veränderung, weil wenig Wasser schneller kippt. Jeder zusätzliche Liter Wasser im Filter und jede zusätzliche Bakterienfläche macht ein kleines Becken spürbar stabiler.
Früher gab es für Nano-Aquarien kaum passende Außenfilter, heute bieten verschiedene Hersteller kleine, nutzerfreundliche Modelle schon für Becken ab etwa 10 Litern an. Sie sind leise, kompakt und passen problemlos neben oder unter das Aquarium.
Achte bei Nano-Becken besonders auf die Strömung. Ein zu starker Filter bläst in einem kleinen Becken alles durcheinander. Wähle ein Modell, bei dem sich die Leistung regeln lässt, oder dämpfe den Auslauf über ein Rohr mit breiter Öffnung.
Auch in kleinen, flachen Becken läuft bei mir ein Außenfilter – im Becken stört so nichts den Blick.
Ein Rucksackfilter (auch Hang-on-Filter genannt) ist ein guter Kompromiss zwischen Innen- und Außenfilter, vor allem bei sehr kleinen Aquarien. Er wird außen über den Beckenrand gehängt. Nur das Ansaugrohr taucht ins Wasser, der eigentliche Filterkasten sitzt außerhalb.
Ich habe mit Rucksackfiltern an sehr kleinen Becken gute Erfahrungen gemacht. Ihre Vorteile:
Die Grenzen: Das Filtervolumen ist kleiner als bei einem Außenfilter, die Strömung ist oft schwächer, und ein Rucksackfilter braucht hinten am Beckenrand Platz. In offenen, randlosen Aquascapes fällt er außerdem stärker auf. Für ein kleines Garnelen- oder Nano-Becken ist er trotzdem eine sehr solide Lösung. Modelle verschiedener Hersteller findest du in der Kategorie Rucksackfilter*.
An meinen Becken laufen seit Jahren mehrere Außenfilter von JBL und Oase – zufrieden und erfolgreich, über alle Beckengrößen hinweg.
| Filter | Meine Erfahrung |
|---|---|
| JBL CristalProfi e402 | Mehrfach im Einsatz an kleineren Becken, läuft seit Jahren zuverlässig |
| JBL CristalProfi e902 | Mehrfach im Einsatz an größeren Becken, zuverlässig und leistungsstark |
| Oase BioMaster Thermo 250* | Mit integriertem Heizer, mein Favorit wegen der Vorfilter-Einheit |
| Oase BioMaster Thermo 350 | Die größere Variante mit integriertem Heizer für meine größeren Scapes |
Was mich an den Oase-BioMaster-Modellen mehr als begeistert, ist die Vorfilter-Einheit. Sie sitzt oben am Filter und lässt sich von außen herausnehmen und reinigen, ohne dass du den eigentlichen Filterbehälter öffnen musst. Dort sammelt sich der grobe Schmutz. Weil die biologischen Medien im Hauptbehälter dabei unangetastet bleiben, bleibt die Bakterienkolonie bei der schnellen Zwischenreinigung vollständig erhalten. Bei JBL und den meisten anderen Herstellern gibt es eine solche separat tauschbare Vorfilter-Einheit leider nicht in dieser Form.
Ein weiterer Vorteil der Thermo-Modelle: Der Heizer sitzt im Filter, im Becken gibt es also keinen Heizstab. Die Oase-Filter verschiedener Größen findest du in der Kategorie Oase Aquarienfilter*, JBL-Modelle und weitere Hersteller in der Kategorie Außenfilter*. Welche Technik ich in meinem 86-Liter-Scape komplett nutze, zeige ich im Tutorial Aquarium einrichten.
An einigen meiner Becken laufen zwei Außenfilter, weil zwei Filter mehr Sicherheit bieten als einer – vor allem bei der Reinigung. Ich reinige die beiden Filter nie gleichzeitig, sondern immer nacheinander mit einigen Wochen Abstand. So bleibt immer ein Filter mit voll intakter Bakterienkolonie im Einsatz, während sich der frisch gereinigte erholt.
Zwei Filter bringen noch weitere Vorteile:
Für ein erstes Becken brauchst du natürlich keinen zweiten Filter. Wenn dein Becken aber größer wird oder du besonders stabile Bedingungen möchtest, ist das eine einfache und wirkungsvolle Lösung.
Als Faustregel sollte dein Filter pro Stunde etwa das 8- bis 10-Fache deines Beckenvolumens umwälzen. Die Herstellerangabe zur Pumpenleistung wird allerdings ohne Filtermedien und ohne Schläuche gemessen. Im echten Betrieb und mit der Zeit verschmutzenden Medien liegt die tatsächliche Leistung deutlich darunter. Plane deshalb lieber etwas großzügiger.
| Beckengröße | Empfohlene Umwälzung (Herstellerangabe) | Meine Empfehlung |
|---|---|---|
| 10–30 Liter | ca. 100–300 l/h | Nano-Außenfilter oder Rucksackfilter, Leistung regelbar |
| 30–60 Liter | ca. 300–600 l/h | Kleiner Außenfilter |
| 60–120 Liter | ca. 600–1.200 l/h | Mittlerer Außenfilter |
| 120–200 Liter | ca. 1.200–2.000 l/h | Großer Außenfilter oder zwei mittlere |
| über 200 Liter | ab ca. 2.000 l/h | Zwei Außenfilter für Strömung und Sicherheit |
In stark bepflanzten Aquascapes mit viel Licht, CO₂ und Dünger brauchst du eher die obere Hälfte dieser Werte, damit Nährstoffe und CO₂ überall ankommen. In reinen Garnelenbecken reicht oft die untere Hälfte, weil Garnelen keine starke Strömung mögen. Welche Rolle die Strömung bei der Nährstoffverteilung spielt, erfährst du in meinem Artikel Düngung im Aquascape.
In einen Außenfilter gehören mechanische Medien für den Schmutz und biologische Medien für die Bakterien, angeordnet nach dem Prinzip „von grob nach fein". Das Wasser trifft zuerst auf grobe Schwämme, die den Großteil des Schmutzes abfangen. So verstopfen die feinen biologischen Medien dahinter nicht so schnell.
Die meisten Außenfilter werden bereits mit einer passenden Grundbestückung geliefert. Wenn du nachrüsten möchtest, findest du eine Auswahl in der Kategorie Filtermedien*. Welche Werte du nach dem Einlaufen des Filters im Blick behalten solltest, liest du in Die wichtigsten Wasserwerte im Aquarium.
Mit dem richtigen Zubehör wird ein Außenfilter noch unauffälliger, sicherer für deine Tiere und einfacher in der Pflege.
| Zubehör | Wofür? |
|---|---|
| Glas- oder Edelstahl-Ein-/Auslauf* | Ersetzt die klobigen Kunststoffrohre, fast unsichtbar im Becken |
| Ansaugschutz* | Feines Gitter oder Schwamm am Einlauf, damit Jungfische und Garnelen nicht angesaugt werden |
| Oberflächenabsauger* | Entfernt die Kahmhaut auf der Wasseroberfläche |
| Filterschläuche* | Transparente oder dunkle Schläuche in passendem Durchmesser |
| Schlauchbürste* | Reinigt Schläuche und Rohre von innen, damit die Leistung erhalten bleibt |
Gerade in Garnelenbecken ist ein Ansaugschutz Pflicht. Junge Neocaridina-Zwerggarnelen sind nur wenige Millimeter groß und landen sonst im Filter. Neue Garnelen für dein Becken findest du zum Beispiel bei Garnelio*.
Reinige deinen Außenfilter nur mit abgesaugtem Aquarienwasser und nie alle Filtermedien auf einmal. Leitungswasser und heißes Wasser töten die nützlichen Bakterien ab. Wer alles gleichzeitig gründlich auswäscht, startet die Biologie praktisch neu und riskiert einen Nitrit-Anstieg.
So gehe ich bei der Reinigung vor:
Wie oft du reinigen musst, hängt vom Besatz und der Bepflanzung ab. Bei mir hat sich bewährt: den Vorfilter etwa alle zwei bis vier Wochen, den Hauptbehälter erst, wenn der Durchfluss spürbar nachlässt, meist alle paar Monate. Reinige den Filter nicht am gleichen Tag, an dem du stark zurückschneidest oder den Bodengrund absaugst, damit die Biologie nicht doppelt belastet wird.
| ✕ Fehler | ✓ Besser so |
|---|---|
| Filter zu klein gewählt, weil die Herstellerangabe reicht | 8- bis 10-fache Umwälzung einplanen, lieber großzügig |
| Filtermedien unter dem Wasserhahn ausgewaschen | Nur in Aquarienwasser schwenken |
| Alle Medien auf einmal gründlich gereinigt | Vorfilter oft, biologische Medien selten und schonend |
| Zwei Filter am selben Tag gereinigt | Nacheinander mit einigen Wochen Abstand |
| Kein Ansaugschutz im Garnelenbecken | Feines Gitter oder Schwamm vor den Einlauf |
| Tiere direkt nach dem Filterstart eingesetzt | 3–4 Wochen einfahren, bis Nitrit dauerhaft bei 0 mg/l liegt |
| Schläuche nie gereinigt | Ab und zu mit der Schlauchbürste durchziehen |
Viele dieser Fehler führen am Ende zu trübem Wasser oder Algen. Was du dann tun kannst, erkläre ich im großen Guide Algen im Aquarium bestimmen & bekämpfen. Eine zu schwache Filterung zählt übrigens auch zu den 5 häufigsten Fehlern beim Aquascaping. Welche weitere Technik du für den Start brauchst, findest du im Einsteiger-Guide zur Aquarium-Ausrüstung.
Ein Außenfilter ist besser, weil er mehr Filtervolumen und Bakterienfläche bietet, das Gesamtwasservolumen erhöht, im Becken nicht stört und sich leichter reinigen lässt. Ein Innenfilter ist günstiger und einfacher zu installieren, bietet aber deutlich weniger Filterleistung.
Ja, gerade in einem Nano-Aquarium lohnt sich ein Außenfilter, weil das zusätzliche Wasser- und Filtervolumen das kleine Becken stabiler macht. Verschiedene Hersteller bieten kleine Außenfilter schon für Becken ab etwa 10 Litern an. Achte auf eine regelbare Leistung, damit die Strömung nicht zu stark wird.
Der Filter sollte pro Stunde etwa das 8- bis 10-Fache des Beckenvolumens umwälzen. Für ein 100-Liter-Becken sind das 800 bis 1.000 Liter pro Stunde. Da die Herstellerangabe ohne Filtermedien gemessen wird, solltest du großzügig planen.
Den Vorfilter oder die groben Schwämme reinigst du etwa alle zwei bis vier Wochen. Den Hauptbehälter mit den biologischen Medien öffnest du erst, wenn der Durchfluss spürbar nachlässt, meist alle paar Monate.
Nein, reinige Filtermedien nie mit Leitungswasser oder heißem Wasser, weil das die nützlichen Filterbakterien abtötet. Schwenke die Medien stattdessen in abgesaugtem Aquarienwasser aus, am besten direkt beim Wasserwechsel.
Zwei Außenfilter bieten mehr Sicherheit, weil du sie nacheinander reinigen kannst und immer ein Filter mit intakter Bakterienkolonie läuft. Außerdem verteilen sie die Strömung gleichmäßiger und sichern das Becken ab, falls ein Filter ausfällt.
Ein Außenfilter kann theoretisch an Schläuchen oder Dichtungen undicht werden. In der Praxis passiert das selten, wenn Schläuche fest sitzen, Verschlüsse richtig geschlossen sind und die Dichtungen bei der Reinigung geprüft werden.
Ein Rucksackfilter, auch Hang-on-Filter genannt, wird außen über den Beckenrand gehängt, nur das Ansaugrohr ragt ins Wasser. Er ist ein Zwischending zwischen Innen- und Außenfilter und eignet sich besonders für sehr kleine Aquarien und Garnelenbecken.
In einen Außenfilter gehören grobe Schwämme als mechanische Vorstufe, poröse Keramik- oder Sintermedien für die Bakterien und feine Filterwatte zum Polieren des Wassers. Chemische Medien wie Aktivkohle brauchst du nur in Sonderfällen.
Nein, der Filter sollte rund um die Uhr laufen. Die Filterbakterien brauchen ständig sauerstoffreiches, fließendes Wasser. Steht der Filter länger still, können sie absterben und beim Wiedereinschalten Schadstoffe ins Becken spülen.
Schlagwörter
Aquarium Filter, Außenfilter, Innenfilter, Rucksackfilter
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