Aquarium-Filter 2026: Innenfilter oder Außenfilter – was ist besser?
Innenfilter oder Außenfilter? Warum ein Außenfilter selbst im Nano-Becken meine erste Wahl ist – mit Vergleich, Größentabelle und Reinigungstipps.
Read More12/02/2026
Artemia züchten ist eine der einfachsten und effektivsten Methoden, um hochwertiges Lebendfutter für Aquarienfische, Garnelen und Korallen selbst herzustellen. Frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien – die Larven des Salinenkrebses (Artemia salina) – sind mit rund 60 % Protein und einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren eines der nährstoffreichsten Futtermittel in der Aquaristik. Die Zucht gelingt mit wenigen Hilfsmitteln in 24–36 Stunden und kostet nur wenige Cent pro Fütterung.
Über den Autor: Ich bin Eike, leidenschaftlicher Aquascaper mit über einem Jahrzehnt Erfahrung, Betreiber des YouTube-Kanals „Emotion in Aqua" und dieses Blogs. Artemia-Nauplien sind seit Jahren fester Bestandteil meiner Fütterungsroutine – besonders für meine Schmucksalmler und Garnelen. In diesem Ratgeber teile ich meine Praxiserfahrung und zeige dir Schritt für Schritt, wie die Zucht gelingt.
Empfehlung für Einsteiger: Das perfekte Rundum-sorglos-Paket von Algova * enthält alles, was du für einen erfolgreichen Start brauchst – ohne Zusatzprodukte, ohne Frust.
Artemia (Artemia salina) – auch Salinenkrebs oder Feenkrebs genannt – ist ein kleines Krebstier, das in salzhaltigen Gewässern weltweit vorkommt. Erwachsene Tiere erreichen eine Größe von bis zu 1,5 cm. Für die Aquaristik sind vor allem die frisch geschlüpften Larven (Nauplien) interessant: Sie sind nur etwa 0,5 mm groß und damit perfekt für die Aufzucht von Jungfischen, aber auch als Ergänzungsfutter für adulte Zierfische, Garnelen und Korallen geeignet.
Das Besondere an Artemia: Die Weibchen produzieren sogenannte Dauereier (Zysten), die extrem widerstandsfähig sind. Sie überstehen Hitze, Kälte und vollständige Austrocknung – und bleiben dabei jahrzehntelang schlupffähig. Sobald die Zysten in Salzwasser mit der richtigen Temperatur und Belüftung gebracht werden, schlüpfen innerhalb von 24–36 Stunden die nährstoffreichen Nauplien.
| Nährstoff | Gehalt (ca.) |
|---|---|
| Protein | 55–60 % (Trockenmasse) |
| Fett | 18–24 % (davon reich an Omega-3) |
| Kohlenhydrate | 10–15 % |
| Besondere Inhaltsstoffe | Carotinoide, Vitamin E, HUFA (hochungesättigte Fettsäuren) |
Gut zu wissen: Frisch geschlüpfte Nauplien (Instar I, 0–12 Stunden alt) haben den höchsten Nährwert. Je älter die Nauplien werden, desto mehr Energie verbrauchen sie – und desto geringer wird ihr Futterwert. Deshalb empfiehlt es sich, Nauplien so frisch wie möglich zu verfüttern.
Frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien zählen zu den besten Lebendfuttersorten – nicht nur für Zierfische, sondern auch für Garnelenlarven und sogar Korallen. Ihre Nährstoffdichte macht sie ideal für die Aufzuchtphase. Die Bewegung der Nauplien regt den Jagdinstinkt an, sorgt für mehr Aktivität und fördert nachweislich Farbenpracht, Vitalität und Vermehrungsfreude im Aquarium.
Seit ich meinen Schmucksalmlern (Hyphessobrycon bentosi „White Fin") und Neocaridina-Garnelen regelmäßig frische Artemia-Nauplien füttere, habe ich einen deutlichen Unterschied bemerkt: Die Farbintensität meiner Schmucksalmler hat spürbar zugenommen – vor allem die rötliche Körperfärbung und die Kontraste an den Flossen. Auch das Verhalten hat sich verändert: Die Fische werden aktiver, zeigen mehr Balzverhalten und sind insgesamt vitaler.
Bei den Garnelen konnte ich beobachten, dass die Weibchen nach regelmäßiger Artemia-Fütterung häufiger Eier tragen. Die Nauplien sind so klein, dass selbst Junggarnelen sie fressen können – ein großer Vorteil gegenüber Flocken- oder Granulatfutter.
Mein Setup: Ich nutze das JBL ArtemioSet in Kombination mit den dekapsulierten ArtemiaVita-Eiern von Algova. Damit habe ich alle zwei Tage frische Nauplien – der Zeitaufwand liegt bei unter 5 Minuten pro Ansatz.
Viele Aquarianer unterschätzen ein zentrales Problem bei der Artemia-Zucht: die Reste der Eierschalen. Nach dem Schlupf der Nauplien bleiben oft ungeschlüpfte oder geplatzte Zysten übrig. Diese können Keime, Pilze oder Krankheitserreger enthalten und zu Verdauungsproblemen oder sogar dem Tod von empfindlichen Fisch- oder Garnelenlarven führen. Gerade in der Aufzuchtphase kann dies katastrophale Folgen haben.
Mit ArtemiaVita * hat Algova ein innovatives Produkt entwickelt: dekapsulierte Artemia-Eier, die trotzdem schlüpfen – ohne harte Eierschalen, ohne Reinigungsaufwand, aber mit voller Schlupfleistung (bis zu 99 Prozent). Die Eier werden in einem aufwendigen Verfahren entkapselt und in einer Speziallösung konserviert. Diese Lösung schützt die Zysten und macht sie sofort einsatzbereit.
Algova ArtemiaSalz * wurde speziell für eine hohe Schlupfrate und stabile Nauplienkultur entwickelt. Es enthält keine Metallionen, Stabilisatoren, Trennmittel oder Rieselhilfen – nur reine Bestandteile, basierend auf der natürlichen Umgebung von Artemia. Der pH-Wert liegt optimal bei 8,2 bis 8,4, ein zusätzlicher Puffer ist nicht erforderlich.
Wichtig: Normales Speisesalz mit Jod oder Fluorid ist für die Artemia-Zucht nicht geeignet, da es die Schlupfrate deutlich senkt. Verwende entweder spezielles Artemia-Salz oder jodfreies Meersalz ohne Rieselhilfen und Trennmittel.
Ein häufiger Fehler bei der Artemia-Zucht ist die Wahl eines ungeeigneten Behälters. Für optimale Ergebnisse brauchst du ein System, das eine gute Durchlüftung, eine konische Form und eine einfache Ernte ermöglicht.
Meine Empfehlung: das JBL ArtemioSet Komplett *. Es lässt sich hervorragend mit dem ArtemiaVita * und dem ArtemiaSalz * von Algova kombinieren.
Tipp: Für maximale Schlupfraten empfiehlt sich die Nutzung eines professionellen Trichter-Aufzuchtsets * wie dem JBL ArtemioSet.
Wer nicht in ein fertiges Set investieren möchte, kann sich mit wenigen Materialien einen funktionierenden Artemia-Inkubator selbst bauen. Diese Methode ist besonders bei Einsteigern beliebt und liefert bei richtiger Umsetzung sehr gute Schlupfraten.
Mein Tipp: Die DIY-Methode funktioniert gut, hat aber einen Nachteil: Die Ernte ist umständlicher als mit einem professionellen Trichtersystem wie dem JBL ArtemioSet *. Wer regelmäßig Artemia züchtet, spart mit einem fertigen Set langfristig Zeit und Nerven. Für gelegentliche Ansätze ist die PET-Flaschen-Methode aber völlig ausreichend.
Offizielle Anleitung (PDF) öffnen
Frisch geschlüpfte Nauplien sind nicht einfach „ins Becken kippen und fertig". Damit deine Fische den maximalen Nutzen haben und das Aquarienwasser sauber bleibt, beachte diese Punkte:
1. Immer mit Süßwasser abspülen. Die Nauplien schlüpfen in Salzwasser. Bevor du sie ins Süßwasseraquarium gibst, spüle sie gründlich durch ein feines Artemia-Sieb unter fließendem Leitungswasser ab. So vermeidest du, dass Salz und Schlupfreste ins Becken gelangen.
2. Nur so viel füttern, wie in 2–3 Minuten gefressen wird. Artemia-Nauplien sterben in Süßwasser relativ schnell ab. Übrig gebliebene Nauplien belasten das Wasser mit Ammonium und können die Wasserqualität verschlechtern – besonders in kleinen Becken.
3. Filter und Pumpen kurz abstellen. Gerade in Nano-Aquarien werden die winzigen Nauplien sonst vom Filter eingesaugt, bevor die Fische sie fressen können. Schalte den Filter für 10–15 Minuten aus, bis alles aufgefressen ist.
4. Nauplien so frisch wie möglich verfüttern. Der Nährwert ist in den ersten 12 Stunden nach dem Schlupf (Instar-I-Stadium) am höchsten. Danach verbrauchen die Nauplien ihren Dottersack und verlieren an Futterwert.
5. Keine Eierschalen verfüttern. Ungeschlüpfte oder geplatzte Zysten können Verdauungsprobleme verursachen – besonders bei Jungfischen und Garnelenlarven. Dekapsulierte Eier (wie ArtemiaVita *) umgehen dieses Problem komplett.
Nach dem Schlüpfen leben Nauplien etwa 24 Stunden von ihrem Dottersack. Danach benötigen sie Nahrung. RotiBomb * ist mehr als nur ein Algenfutter. Es ist eine komplexe Mischung aus drei Mikroalgen-Arten und acht probiotischen Mikroorganismen, die:
Wer die Nauplien nicht sofort verfüttern möchte, kann sie unter guten Bedingungen (Belüftung, Temperatur, Salz, Futter) weiter aufziehen. Mit RotiBomb * lassen sich sogar stabile Artemia-Kulturen mit hoher Dichte erzeugen. Dennoch ist die Zucht aus Eiern für die meisten Aquarianer die einfachere und hygienischere Lösung.
Erwachsene Artemia können bis zu 1,5 cm groß werden und eignen sich dann auch als Futter für größere Fische. Für die Aufzucht benötigst du ein separates Becken (ab ca. 12 Liter) mit Salzwasser (35 g/l), leichter Belüftung und regelmäßiger Zufütterung. Starte mit wenigen Nauplien – bei zu hoher Besatzdichte kann das Wasser schnell kippen.
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Keine oder sehr wenige Nauplien | Salzgehalt zu niedrig oder zu hoch | Exakt 32–35 g pro Liter abwiegen (Küchenwaage nutzen) |
| Schlupf dauert zu lange (> 48 h) | Temperatur zu niedrig | Auf 25–28 °C erhöhen (Heizstab oder warmer Standort) |
| Nauplien sind orange statt rosa | Zu hoher Salzgehalt | Salzkonzentration reduzieren |
| Wasser trübt stark ein | Zu viele Eier auf zu wenig Wasser | Max. ½ TL Eier pro Liter – weniger ist mehr |
| Nauplien sterben schnell | Zu starke Belüftung (Erschöpfung) | Belüftung so einstellen, dass Eier schweben, aber nicht wild wirbeln |
| Schimmelbildung | Eier sind abgelaufen oder Behälter nicht sauber | Frische Zysten verwenden, Behälter nach jedem Ansatz gründlich reinigen |
| Eierschalen lassen sich schwer trennen | Nicht dekapsulierte Eier verwendet | Dekapsulierte Eier (z. B. ArtemiaVita *) nutzen – oder nach dem Schlupf Luft abstellen, 5 Min. warten |
Profi-Tipp: Wenn du regelmäßig schlechte Schlupfraten hast, liegt es oft an der Qualität der Eier. Achte beim Kauf auf eine Schlupfrate von mindestens 90 % und lagere die Zysten kühl, trocken und luftdicht. Originalverpackte Artemia-Eier sind praktisch unbegrenzt haltbar.
Algova bietet eine echte Schlupfgarantie auf alle Artemia-Zuchtsets. Sollte mit ArtemiaVita und ArtemiaSalz kein Schlupf erfolgen, gibt es kostenlosen Ersatz oder Geld zurück.
| Kriterium | Artemia-Nauplien (frisch) | Frostfutter (Artemia) | Trockenfutter (Flocken/Granulat) |
|---|---|---|---|
| Proteingehalt | 55–60 % | 45–55 % | 30–50 % |
| Nährstoffqualität | Maximal (frisch, unverarbeitet) | Gut (durch Einfrieren leicht reduziert) | Mittel (Oxidation nach Öffnung) |
| Fördert Jagdinstinkt | Ja (lebende Bewegung) | Nein | Nein |
| Fördert Laichbereitschaft | Stark | Mäßig | Gering |
| Akzeptanz bei Jungfischen | Sehr hoch | Mittel | Oft schlecht |
| Geeignet für Garnelen | Ja (auch Jungtiere) | Ja | Ja |
| Aufwand | 5 Min. alle 2 Tage | Minimal (auftauen) | Minimal |
| Kosten pro Fütterung | 0,10–0,30 € | 0,20–0,50 € | 0,02–0,10 € |
| Risiko Wasserbelastung | Gering (bei richtiger Dosierung) | Mittel (Tauwasser enthält Phosphat) | Gering |
| Haltbarkeit | Zysten: unbegrenzt / Nauplien: 24 h | Monate (Gefrierfach) | Monate (trocken) |
Artemia (Artemia salina) sind kleine Salinenkrebse, deren frisch geschlüpfte Larven (Nauplien) zu den nährstoffreichsten Lebendfuttersorten in der Aquaristik zählen. Mit rund 55–60 % Protein, hohem Omega-3-Gehalt und natürlichen Carotinoiden fördern sie Farbenpracht, Vitalität und Laichbereitschaft bei Zierfischen und Garnelen.
Bei einer Wassertemperatur von 25–28 °C und einem Salzgehalt von 32–35 g/l schlüpfen Artemia-Nauplien in der Regel innerhalb von 24–36 Stunden. Niedrigere Temperaturen verlängern die Schlupfzeit.
Verwende spezielles Artemia-Salz oder jodfreies Meersalz ohne Rieselhilfen und Trennmittel. Normales Speisesalz mit Jod oder Fluorid ist nicht geeignet, da es die Schlupfrate deutlich senkt.
Dekapsulierte Eier sind Artemia-Zysten, bei denen die harte äußere Schale chemisch entfernt wurde. Der Vorteil: Keine Eierschalenreste im Wasser, kein Reinigungsaufwand und kein Risiko, dass Fische unverdauliche Schalen fressen. Produkte wie ArtemiaVita von Algova * sind dekapsuliert und trotzdem schlupffähig.
Ja, Artemia-Nauplien sind hervorragendes Futter für Garnelen – besonders für tragende Weibchen und Jungtiere. Die Nauplien sind klein genug, dass auch Zwerggarnelen (Neocaridina, Caridina) sie fressen können.
Als Ergänzung zum regulären Trockenfutter reichen 2–3 Artemia-Fütterungen pro Woche. Für die Jungfischaufzucht oder zur Förderung der Laichbereitschaft kann auch täglich gefüttert werden. Wichtig: Nur so viel geben, wie in 2–3 Minuten gefressen wird.
Grundsätzlich ja – in flachen Aufzuchtschalen (wie der Hobby Artemia Aufzuchtschale) ist keine Luftpumpe nötig. Die Schlupfrate ist jedoch geringer als mit Belüftung, da die Eier ohne Strömung absinken und absterben können. Für regelmäßige Zucht empfehle ich ein belüftetes Trichtersystem.
Originalverpackte Artemia-Zysten sind bei kühler, trockener Lagerung praktisch unbegrenzt haltbar – selbst nach Jahrzehnten sind noch gute Schlupfraten möglich. Nach dem Öffnen sollte die Verpackung luftdicht verschlossen und kühl gelagert werden.
Mit dem richtigen Setup kannst du Lebendfutter im Aquarium züchten, das deinen Fischen, Garnelen und Korallen sichtbar gut tut. Dank ArtemiaVita, speziellem Salz, RotiBomb und dem JBL ArtemioSet gelingt die Zucht einfacher und hygienischer als je zuvor. Und selbst mit einer einfachen PET-Flasche und einer Luftpumpe kann jeder Einsteiger in weniger als 36 Stunden hochwertiges Lebendfutter produzieren – für wenige Cent pro Fütterung.
Wer seine Fische artgerecht ernähren, die Farbenpracht steigern und die Laichbereitschaft fördern möchte, kommt an frischen Artemia-Nauplien kaum vorbei. Der geringe Aufwand von 5 Minuten alle zwei Tage lohnt sich – deine Aquarienbewohner werden es dir danken.
Hast du schon Erfahrungen mit Artemia gemacht? Welche Fische oder Garnelen profitieren bei dir am meisten? Teile deine Meinung in den Kommentaren – oder starte direkt durch mit dem Rundum-sorglos-Paket von Algova *.
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